Über unseren Verein

„Der Narrenverein „Lättä-Schübel Rechberg e.V." ist im kleinen Klettgauer Ortsteil Rechberg beheimatet. Rechberg mit rund 561,5 Einwohnern schmiegt sich an einen idyllischen, von Wald und Streuobstwiesen abgegrenzten Südhang im deutschen Klettgau unweit der schweizer Grenze nahe Schaffhausen.

Der Verein kann auf eine doch recht lange, alemannisch geprägte Fasnachts-Tradition im ehemaligen Bauerndorf zurückblicken. Bereits 1974 wurde der Verein eingetragen und somit auf eine solide Basis gestellt. Die Lättä-Schübel sind Mitglied der Kleggau-Narrenvereinigung.

Übersetzt man Lättä-Schübel ins Hochdeutsche, so hat man es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem bodenständigen Narrenverein zu tun. Lättä bedeutet im alemannischen Lehm und bei einem Schübel handelt es sich um einen Brocken, Klumpen oder Bollen, den es beim Umgraben eines stark lehmhaltigen Bodens gibt. Die Lättä-Schübel sind also ganz einfach Lehmbollen, mit denen man sich beim reichlich lehmhaltigen Boden um Rechberg im Garten, auf dem Feld oder im Weinberg rumärgern muss. Dieses Bild haben sich einige kreative Bürger aus Rechberg zu Eigen gemacht als sie ein Symbol für ihre Narrenfigur suchten.

Eine wunderschöne, freundliche Holzmaske weist ebenfalls auf die Beschaffenheit des Lättä-Schübels hin.

In ihr lässt sich gut der flache Abstich aus der Erde erkennen aber auch die Furchen, Risse und Löcher im Boden kommen in der Maske deutlich zu Vorschein. Die Kopfbedeckung weist auf einen Grasbüschel hin, der aus dem abgestochenen Schübel wächst. Das Häs ist aus spatenförmigen, erdfarbenen Stoffplätzen gefertigt. Ein Spaten mit einer Holzrätsche rundet das Bild dieses Narren ab.

Der Verein besteht aus über 190 Passiv- und Aktivmitgliedern, davon sind 20 Narrenratsmitglieder und ca. 45 Häs- und Maskenträger.

Der Narrenruf lautet dreimal „Lättä-Schübel".